Die Ausstellung „Città Irreale“ in St. Gallen

Die Ausstellung "Città Irreale" in St. Gallen

Die Ausstellung vereint raumgreifende und skulpturale Arbeiten aus den Beständen des Kunstmuseums St.Gallen, die sich auf einen sozialen Kontext beziehen.

„Città Irreale“ wird voraussichtlich erstmals am 5. Februar 2021 nachmittags in der Kunstzone der Lokremise in St. Gallen zu sehen sein.

Die architektonischen Module reichen von elementaren Behausungen (Büchel, Masüger) über Aspekte der globalen Mobilität (Gramsma) bis zum Environment aus Objekten der alltäglichen Dingwelt (Stockholder).

Alex Hanimanns lebensgroßes Figurenensemble Conversation Piece, das fünf junge Menschen in typischen Posen der Generation Z darstellt, sowie Nina Beiers metallene Sockelobjekte von bestehenden Reiterdenkmälern werden die Ausstellung in den öffentlichen Stadtraum hinaustragen.

Jessica Stockholder, Vortex in the Play of Theater with Real Passion. In Memory of Kay Stockholder, 2000. Erworben vom Kunstverein St. Gallen in 2000.
Jessica Stockholder, Vortex in the Play of Theater with Real Passion. In Memory of Kay Stockholder, 2000. Erworben vom Kunstverein St. Gallen in 2000.

The House of Friction (Pumpwerk Heimat) von Christoph Büchel im angrenzenden Wasserturm fungiert als beklemmende und unbehagliche Rauminstallation, die das Häusliche und Heimische herausfordernd zitiert.

Ausgehend von den Problemen, die uns in Zeiten der Pandemie beschäftigen, stellen sich Fragen nach den Auswirkungen auf das gesellschaftliche Zusammenleben.

In einem theatralen Audiowalk werden die Kunstwerke zu akustisch belebten Schauplätzen und Lebensräumen imaginierter Bürger*innen einer „Città Irreale“, einer Stadt, die es nicht gibt, aber geben könnte.

Weitere Informationen finden Interessierte online sowie aktuell unter kunstmuseumsg.ch/citta-irreale.

© Fotos: Sebastian Stadler (1), Kunstmuseum St.Gallen (1)

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