Magazin

Gelesen: Literarisch nach Barcelona reisen

Gelesen: Literarisch nach Barcelona reisen

Im Luxushotel „El Palace Barcelona“ spielen Kunst und Literatur eine wichtige Rolle. Eine Besonderheit sind die „Art Suites“, von denen jede von einer Kunstdisziplin inspiriert und einem bekannten Künstler gewidmet ist.

So steht die Literatur-Suite ganz im Zeichen des international berühmten und in diesem Jahr verstorbenen katalanischen Schriftstellers Carlos Ruiz Zafón.



Um die Vorfreude auf die nächste Reise nach Barcelona zu steigern, empfiehlt das Team des „El Palace Barcelona“ jetzt fünf Bücher, die in verschiedenen Epochen in der katalanischen Metropole spielen und das Leben in der jeweiligen Zeit widerspiegeln.

„Der Schatten des Windes“ von Carlos Ruiz Zafón

Der „Schatten des Windes“ ist nach „Don Quijote“ das am meisten verkaufte Buch auf Spanisch. Es wurde 2001 veröffentlicht und ist das erste Buch der Saga des „Friedhofs der Vergessenen Bücher“. „La sombra del viento“, wie das Buch im Original heißt, spielt im Barcelona der Nachkriegszeit und erzählt die Geschichte von Daniel Sempere, dem Sohn eines jungen Buchhändlers, der auf das Buch eines verfluchten Schriftstellers stößt.

Von da an versucht Daniel eine Geschichte voller Magie und Geheimnisse zu enträtseln. Den Leser erwartet ein Roman voller Verbrechen und Geheimnisse, tadelloser Prosa und hoher Spannung.

„Die Kathedrale des Meeres“ von Ildefonso Falcones

Der historische Roman „Die Kathedrale des Meeres“ von Ildefonso Falcones, der in Barcelona geboren ist, war bei Veröffentlichung im Jahr 2006 ein Überraschungserfolg. Der Leser taucht ein in das mittelalterliche Barcelona des 14. Jahrhunderts.

Im heutigen Stadtteil El Born (früher La Rivera-Viertel genannt) wollen die Einwohner den Moment des Wohlstands nutzen, um eine große Kathedrale zu bauen. Dies bringt viele Probleme und Veränderungen im Leben der Menschen mit sich.

Literarisch nach Barcelona reisen

Literarisch nach Barcelona reisen

„Auf der Plaça del Diamant“ von Mercè Rodoreda

Die Autorin Mercè Rodoreda hat mit dem Buch „Auf der Plaça del Diamant“ eines der Top-Werke der katalanischen Literatur geschaffen. Die Leser befinden sich im Barcelona des frühen zwanzigsten Jahrhunderts und erleben zusammen mit der Protagonistin die Zeit der Republik, des Bürgerkriegs und die Nachkriegszeit.

Die Handlung dreht sich um das Leben und die Ehe von Natalia, bekannt als La Colometa. Es geht um Unterwerfung, Gehorsam, Zweifel, Glück und Naivität.

„Letzte Tage mit Teresa“ von Juan Marsé

„Letzte Tage mit Teresa“ nimmt die Leser mit in das Barcelona der 1960er Jahre und zeigt ihnen das Leben in den Stadtteilen fernab der Innenstadt – das authentische Barcelona. Die Szenerie wechselt zwischen dem reichen Viertel Sant Gervasi und dem armen Stadtteil Carmel.

Der Gauner Manolo aus Charnego, auch bekannt unter dem Namen Pijoaparte, versucht eine junge Frau aus einer gut situierten katalanischen Familie zu erobern. Durch seine Bestrebungen, sozial aufzusteigen, lernt er die exklusive Seite Barcelonas sowie Menschen verschiedener sozialer Schichten kennen und er begreift , dass es überall Gut und Schlecht gibt.

„Nada” von Carmen Laforet

„Nada“ ist ein Klassiker der zeitgenössischen Literatur. Der Roman handelt von Carmen Laforet, einer 18-jährigen Frau, die aus der Provinz in das Barcelona der Nachkriegszeit kommt, um Literatur zu studieren.

Sie lebt im Haus ihrer Großmutter, wo eine Atmosphäre der Anspannung und Kälte herrscht – ganz anders als im Umfeld an ihrer Universität. Sie genießt das Studentenleben in vollen Zügen – bis beide Welten aufeinandertreffen und ihr Leben aus den Fugen zu geraten scheint.

© Fotos: Priscilla Du Preez (1), pulsitos.com (1), Unsplash

➡️ Gefällt Ihnen?
👍 Online folgen: Facebook | Instagram | LinkedIn | Flipboard | Pinterest | Twitter

🎉 Einen ausgeben: Spendierlaune

Exklusiv bei sierks.com: