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	<title>Themenseite Karlsruhe | The Sierks</title>
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	<title>Themenseite Karlsruhe | The Sierks</title>
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	<item>
		<title>In dieser Stadt werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit geblitzt</title>
		<link>https://www.sierks.com/magazin/2024/in-dieser-stadt-werden-sie-mit-grosser-wahrscheinlichkeit-geblitzt/14743</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annabella Trinzen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jan 2024 19:25:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Voigt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine aktuelle Analyse der Verbraucherkanzlei Goldenstein Rechtsanwälte offenbart erhebliche Unterschiede in der Blitzerdichte Deutschlands. Die Untersuchung betrachtete die Anzahl fester, mobiler und teilstationärer Blitzer in den aktuell 40 bevölkerungsreichsten Städten unseres Landes. Dabei wurde besonders auf die Relation zur vorhandenen Straßenfläche geachtet. ➡️ Im Durchschnitt stehen in Deutschlands Großstädten 11,47 Blitzer pro 1.000 Hektar Straßenfläche. ➡️ Den traurigen Spitzenplatz nimmt Freiburg ein, mit beachtlichen 35,37 Blitzern pro 1.000 Hektar. ➡️ Weitere Städte mit hoher Blitzerdichte sind Wiesbaden, Wuppertal, Karlsruhe, Hannover und Stuttgart. ➡️ Auffällig ist hingegen die niedrige Blitzerpräsenz in Magdeburg, wo es weder feste noch viele mobile oder teilstationäre Blitzer gibt. Laut Rechtsanwalt Alexander Voigt, Geschäftsführer von Goldenstein Rechtsanwälte, sind feste Radarfallen zwar zahlreich, lösen jedoch selten aus. Die eigentliche Gefahr geht von mobilen und teilstationären Blitzern aus, insbesondere in Freiburg, Wiesbaden und Wuppertal. Hier liegt die Blitzerdichte trotz vieler fester Anlagen vergleichsweise niedrig. Besonders auffällig ist Bonn, wo die Wahrscheinlichkeit, von einem mobilen oder teilstationären Blitzer erfasst zu werden, deutschlandweit am höchsten ist. Rechtsanwalt Voigt ordnet die Ergebnisse ein und weist darauf hin, dass es keine festen Richtlinien für die optimale Blitzerdichte gibt. Städte verfolgen unterschiedliche Strategien in Bezug auf Rotlicht- und Geschwindigkeitskontrollen. Er betont die Wichtigkeit, die [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.sierks.com/magazin/2024/in-dieser-stadt-werden-sie-mit-grosser-wahrscheinlichkeit-geblitzt/14743">In dieser Stadt werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit geblitzt</a> first appeared on <a href="https://www.sierks.com">The Sierks</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine aktuelle Analyse der Verbraucherkanzlei Goldenstein Rechtsanwälte offenbart erhebliche Unterschiede in der Blitzerdichte Deutschlands.</p>
<p>Die Untersuchung betrachtete die Anzahl fester, mobiler und teilstationärer Blitzer in den aktuell 40 bevölkerungsreichsten Städten unseres Landes.</p>
<p>Dabei wurde besonders auf die Relation zur vorhandenen Straßenfläche geachtet.</p>
<p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/27a1.png" alt="➡" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Im Durchschnitt stehen in Deutschlands Großstädten 11,47 Blitzer pro 1.000 Hektar Straßenfläche.</p>
<p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/27a1.png" alt="➡" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Den traurigen Spitzenplatz nimmt Freiburg ein, mit beachtlichen 35,37 Blitzern pro 1.000 Hektar.</p>
<p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/27a1.png" alt="➡" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Weitere Städte mit hoher Blitzerdichte sind Wiesbaden, Wuppertal, Karlsruhe, Hannover und Stuttgart.</p>
<p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/27a1.png" alt="➡" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Auffällig ist hingegen die niedrige Blitzerpräsenz in Magdeburg, wo es weder feste noch viele mobile oder teilstationäre Blitzer gibt.</p>
<p>Laut Rechtsanwalt Alexander Voigt, Geschäftsführer von Goldenstein Rechtsanwälte, sind feste Radarfallen zwar zahlreich, lösen jedoch selten aus.</p>
<p>Die eigentliche Gefahr geht von mobilen und teilstationären Blitzern aus, insbesondere in Freiburg, Wiesbaden und Wuppertal. Hier liegt die Blitzerdichte trotz vieler fester Anlagen vergleichsweise niedrig.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-14748" src="https://sierks.com/wp-content/uploads/2024/01/blitzer-radar.jpg" alt="Foto: In dieser Stadt werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit geblitzt." width="1200" height="700" srcset="https://www.sierks.com/wp-content/uploads/2024/01/blitzer-radar.jpg 1200w, https://www.sierks.com/wp-content/uploads/2024/01/blitzer-radar-300x175.jpg 300w, https://www.sierks.com/wp-content/uploads/2024/01/blitzer-radar-1024x597.jpg 1024w, https://www.sierks.com/wp-content/uploads/2024/01/blitzer-radar-768x448.jpg 768w, https://www.sierks.com/wp-content/uploads/2024/01/blitzer-radar-1080x630.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Besonders auffällig ist Bonn, wo die Wahrscheinlichkeit, von einem mobilen oder teilstationären Blitzer erfasst zu werden, deutschlandweit am höchsten ist.</p>
<p>Rechtsanwalt Voigt ordnet die Ergebnisse ein und weist darauf hin, dass es keine festen Richtlinien für die optimale Blitzerdichte gibt. Städte verfolgen unterschiedliche Strategien in Bezug auf Rotlicht- und Geschwindigkeitskontrollen.</p>
<p>Er betont die Wichtigkeit, die Verkehrsregeln zu beachten &#8211; und warnt vor der Nutzung von Blitzer-Apps während der Fahrt, was mit Geldstrafen und Punkten in Flensburg geahndet werden kann.</p>
<p>Alle Ergebnisse und die Untersuchungsgrundlage sind auf der Website von Goldenstein Rechtsanwälte verfügbar: Link zur Analyse&#8230;</p>
<p><em>Sierks Media / © Fotos: fermate, de.depositphotos.com<br />
</em></p><p>The post <a href="https://www.sierks.com/magazin/2024/in-dieser-stadt-werden-sie-mit-grosser-wahrscheinlichkeit-geblitzt/14743">In dieser Stadt werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit geblitzt</a> first appeared on <a href="https://www.sierks.com">The Sierks</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Corona: Die Probleme in der Krisenkommunikation</title>
		<link>https://www.sierks.com/magazin/2021/corona-die-probleme-in-der-krisenkommunikation/8254</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan-Christopher Sierks]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Nov 2021 18:52:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Corona-Pandemie zeigt aktuell, wie wichtig zuverlässige und allgemein verständliche Information ist. Mit multimodalen Formen der Risiko- und Krisenkommunikation befasst sich das nun gestartete Verbundvorhaben &#8222;MIRKKOMM&#8220;. Expertinnen und Experten für Wissenschaftskommunikation am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) untersuchen in einem Teilprojekt, wie multimodale Kriseninformationen rezipiert werden und welche kognitiven und affektiven Wirkungen sie haben, und erhalten dafür vom Bundesforschungsministerium eine Förderung von rund 418.000,- Euro. Wie wollen Bürgerinnen und Bürger in Krisenzeiten von Behörden und Medien informiert werden? Wie gut erreichen Botschaften von Gesundheitseinrichtungen die Öffentlichkeit? Wie lassen sich Informationen allgemein verständlich und glaubwürdig aufbereiten und wirksam verbreiten? Fragen wie diese haben in der Corona-Pandemie zusätzlich an Aktualität und Brisanz gewonnen. Mit ihnen befasst sich das neue Verbundvorhaben „MIRKKOMM – Multimodalität in der Risiko- und Krisenkommunikation“. Die Besonderheit des Projekts besteht darin, dass es multimodale Formen der Kommunikation erforscht, das heißt Kommunikation auf verschiedenen Kanälen wie Dashboards, Broschüren, neuartigen Videoformaten und Visualisierungen. Das Department für Wissenschaftskommunikation am Institut für Technikzukünfte (ITZ) des KIT ist an MIRKKOMM beteiligt und beschäftigt sich mit der Rezeption, das heißt der Aufnahme solcher multimodaler Informationen. „Wir steuern eine umfangreiche Laborstudie mit Blickaufzeichnungen und Wissenstests sowie eine Online-Umfrage zur Bewertung und Akzeptanz multimodaler Kommunikationsangebote bei“, erklärt [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.sierks.com/magazin/2021/corona-die-probleme-in-der-krisenkommunikation/8254">Corona: Die Probleme in der Krisenkommunikation</a> first appeared on <a href="https://www.sierks.com">The Sierks</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Corona-Pandemie zeigt aktuell, wie wichtig zuverlässige und allgemein verständliche Information ist.</p>
<p>Mit multimodalen Formen der Risiko- und Krisenkommunikation befasst sich das nun gestartete Verbundvorhaben &#8222;MIRKKOMM&#8220;.</p>
<p>Expertinnen und Experten für Wissenschaftskommunikation am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) untersuchen in einem Teilprojekt, wie multimodale Kriseninformationen rezipiert werden und welche kognitiven und affektiven Wirkungen sie haben, und erhalten dafür vom Bundesforschungsministerium eine Förderung von rund 418.000,- Euro.</p>
<p>Wie wollen Bürgerinnen und Bürger in Krisenzeiten von Behörden und Medien informiert werden? Wie gut erreichen Botschaften von Gesundheitseinrichtungen die Öffentlichkeit?</p>
<p>Wie lassen sich Informationen allgemein verständlich und glaubwürdig aufbereiten und wirksam verbreiten? Fragen wie diese haben in der Corona-Pandemie zusätzlich an Aktualität und Brisanz gewonnen.</p>
<p>Mit ihnen befasst sich das neue Verbundvorhaben „MIRKKOMM – Multimodalität in der Risiko- und Krisenkommunikation“.</p>
<p>Die Besonderheit des Projekts besteht darin, dass es multimodale Formen der Kommunikation erforscht, das heißt Kommunikation auf verschiedenen Kanälen wie Dashboards, Broschüren, neuartigen Videoformaten und Visualisierungen.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-8258" src="https://sierks.com/wp-content/uploads/2021/11/corona-krisenkommunikation.jpg" alt="Corona: Die Probleme in der Krisenkommunikation" width="1200" height="800" srcset="https://www.sierks.com/wp-content/uploads/2021/11/corona-krisenkommunikation.jpg 1200w, https://www.sierks.com/wp-content/uploads/2021/11/corona-krisenkommunikation-300x200.jpg 300w, https://www.sierks.com/wp-content/uploads/2021/11/corona-krisenkommunikation-1024x683.jpg 1024w, https://www.sierks.com/wp-content/uploads/2021/11/corona-krisenkommunikation-768x512.jpg 768w, https://www.sierks.com/wp-content/uploads/2021/11/corona-krisenkommunikation-1080x720.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Das Department für Wissenschaftskommunikation am Institut für Technikzukünfte (ITZ) des KIT ist an MIRKKOMM beteiligt und beschäftigt sich mit der Rezeption, das heißt der Aufnahme solcher multimodaler Informationen.</p>
<p>„Wir steuern eine umfangreiche Laborstudie mit Blickaufzeichnungen und Wissenstests sowie eine Online-Umfrage zur Bewertung und Akzeptanz multimodaler Kommunikationsangebote bei“, erklärt Professor Hans-Jürgen Bucher, der aufgrund der Projekteinwerbung vom KIT zum Distinguished Research Fellow ernannt wurde und das Teilprojekt zusammen mit Professorin Annette Leßmöllmann leitet.</p>
<p>„In Krisen haben sowohl Behörden als auch Bürgerinnen und Bürger Handlungsentscheidungen bei häufig unsicherer und teils auch kontroverser Informationslage zu treffen“, erläutert Leßmöllmann. „Daher gilt es herauszufinden, welche Kommunikationsangebote Glaubwürdigkeit vermitteln und Vertrauen aufbauen.“</p>
<p>Die Karlsruher Forschenden untersuchen, wie Bürgerinnen und Bürger einerseits und Behördenmitarbeiterinnen und -mitarbeiter andererseits multimodale Kriseninformationen rezipieren und welche kognitiven und affektiven Effekte die Informationen auf sie haben.</p>
<p>Das heißt, nach welchen Kriterien sie die Informationen bewerten, wie diese ihre Risikowahrnehmung beeinflussen und welche Handlungsanforderungen sie daraus ableiten.</p>
<p>Diese Untersuchungen sollen dazu beitragen, adressatengerechte Angebote zu entwickeln und Defizite in der Behördenkommunikation zu beheben. Das Projektteam am KIT kann dabei auf breite Erfahrungen aus früheren Forschungsarbeiten zur Wissenschaftskommunikation zurückgreifen.</p>
<p>Weitere Informationen dazu finden Interessierte online sowie aktuell unter wmk.itz.kit.edu.</p>
<p><em>© Fotos: Engin Akyurt, Unsplash</em></p><p>The post <a href="https://www.sierks.com/magazin/2021/corona-die-probleme-in-der-krisenkommunikation/8254">Corona: Die Probleme in der Krisenkommunikation</a> first appeared on <a href="https://www.sierks.com">The Sierks</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>KIT geht Deepfakes auf den Grund</title>
		<link>https://www.sierks.com/magazin/2021/kit-geht-deepfakes-auf-den-grund/8169</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jan-Christopher Sierks]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Nov 2021 16:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[2021]]></category>
		<category><![CDATA[Deepfake]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie lässt sich prüfen, ob Informationen echt und vertrauenswürdig sind – gerade solche, die über das Internet oder Social Media verbreitet werden? Die Möglichkeit, etwa Videos und Fotos mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) zu manipulieren, machen eindeutige Antworten immer schwieriger. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben sich im Auftrag des Europaparlaments mit den potenziellen Gefahren der Deepfake-Technologie beschäftigt &#8211; und Optionen für eine bessere Regulierung entwickelt. Deepfakes sind zunehmend realistisch wirkende Fotos, Audios oder Videos, in denen Personen mit Hilfe von KI-Technologien in neue Kontexte gestellt oder ihnen Worte in den Mund gelegt werden, die so niemals gesagt wurden. „Wir haben es mit einer neuen Generation digital manipulierter Medieninhalte zu tun, die seit einigen Jahren immer kostengünstiger und einfacher zu erzeugen sind und vor allem täuschend echt aussehen können“, sagt Dr. Jutta Jahnel, die sich am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT mit der gesellschaftlichen Dimension lernender Systeme beschäftigt. Die Technik eröffne durchaus neue Möglichkeiten für Kunstschaffende, für digitale Visualisierungen in Schulen oder Museen und helfe in der medizinischen Forschung. Gleichzeitig bringen Deepfakes jedoch erhebliche Gefahren mit sich, wie die jetzt vorgestellte internationale Studie für den STOA-Ausschuss (steht für Scientific Technology Options Assessment) des Europäischen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie lässt sich prüfen, ob Informationen echt und vertrauenswürdig sind – gerade solche, die über das Internet oder Social Media verbreitet werden?</p>
<p>Die Möglichkeit, etwa Videos und Fotos mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) zu manipulieren, machen eindeutige Antworten immer schwieriger.</p>
<p>Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben sich im Auftrag des Europaparlaments mit den potenziellen Gefahren der Deepfake-Technologie beschäftigt &#8211; und Optionen für eine bessere Regulierung entwickelt.</p>
<p>Deepfakes sind zunehmend realistisch wirkende Fotos, Audios oder Videos, in denen Personen mit Hilfe von KI-Technologien in neue Kontexte gestellt oder ihnen Worte in den Mund gelegt werden, die so niemals gesagt wurden.</p>
<p>„Wir haben es mit einer neuen Generation digital manipulierter Medieninhalte zu tun, die seit einigen Jahren immer kostengünstiger und einfacher zu erzeugen sind und vor allem täuschend echt aussehen können“, sagt Dr. Jutta Jahnel, die sich am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT mit der gesellschaftlichen Dimension lernender Systeme beschäftigt.</p>
<p>Die Technik eröffne durchaus neue Möglichkeiten für Kunstschaffende, für digitale Visualisierungen in Schulen oder Museen und helfe in der medizinischen Forschung.</p>
<p>Gleichzeitig bringen Deepfakes jedoch erhebliche Gefahren mit sich, wie die jetzt vorgestellte internationale Studie für den STOA-Ausschuss (steht für Scientific Technology Options Assessment) des Europäischen Parlaments zeigt.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-8171" src="https://sierks.com/wp-content/uploads/2021/11/deepfake.jpg" alt="KIT geht Deepfakes auf den Grund" width="1200" height="1230" srcset="https://www.sierks.com/wp-content/uploads/2021/11/deepfake.jpg 1200w, https://www.sierks.com/wp-content/uploads/2021/11/deepfake-293x300.jpg 293w, https://www.sierks.com/wp-content/uploads/2021/11/deepfake-999x1024.jpg 999w, https://www.sierks.com/wp-content/uploads/2021/11/deepfake-768x787.jpg 768w, https://www.sierks.com/wp-content/uploads/2021/11/deepfake-1080x1107.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>„Die Technologie kann missbraucht werden, um sehr effektiv Fake News und Desinformationen zu streuen“, so Jahnel, die den Beitrag des ITAS zur Studie koordiniert hat. So könnten gefälschte Audiodokumente dafür eingesetzt werden, juristische Prozesse zu beeinflussen oder in Misskredit zu bringen, und letztlich das Justizsystem bedrohen.</p>
<p>Möglich wäre beispielsweise auch, mit einem fingierten Video einer Politikerin nicht nur persönlich zu schaden, sondern damit auch die Wahlchancen ihrer Partei zu beeinflussen und in letzter Konsequenz dem Vertrauen in demokratische Institutionen insgesamt zu schaden.</p>
<p>Die Forschenden aus Deutschland, den Niederlanden und Tschechien machen konkrete Lösungsvorschläge. Aufgrund des rapiden technologischen Fortschritts dürfe man sich nicht auf Vorschriften zur Technikentwicklung beschränken.</p>
<p>„Um die öffentliche Meinung manipulieren zu können, müssen Fakes nicht nur hergestellt, sondern vor allem auch verbreitet werden“, erläutert Jahnel. „Bei der Regelung zum Umgang mit Deepfakes müssen wir daher in erster Linie bei Internetplattformen und Medienunternehmen ansetzen.“</p>
<p>KI-gestützte Technologien für Deepfakes werden sich jedoch auch so kaum ganz aus der Welt schaffen lassen. Im Gegenteil, die Forschenden sind davon überzeugt, dass sich Individuen und Gesellschaften künftig immer häufiger mit visuellen Desinformationen konfrontiert sehen.</p>
<p>Essenziell sei es daher, solchen Inhalten künftig noch kritischer gegenüberzutreten und Fertigkeiten weiterzuentwickeln, die dabei helfen, die Glaubwürdigkeit von Medieninhalten kritisch zu hinterfragen.</p>
<p>Auf deutscher Seite hat an der Studie neben dem ITAS das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung mitgewirkt, in den Niederlanden das Rathenau Institut als Projektkoordinator und in Tschechien das Technology Centre CAS.</p>
<p><em>© Fotos: Towfiqu Barbhuiya (1), Bermix Studio (1), Unsplash</em></p><p>The post <a href="https://www.sierks.com/magazin/2021/kit-geht-deepfakes-auf-den-grund/8169">KIT geht Deepfakes auf den Grund</a> first appeared on <a href="https://www.sierks.com">The Sierks</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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