Die Zahl der Fahrzeuge mit Head-up-Display (HUD) nimmt stetig zu. Was zunächst in Premiumfahrzeugen verbaut wurde, findet mittlerweile in nahezu allen Automobilen seine Verbreitung.
Die Technologie projiziert unter anderem Geschwindigkeit, Navigationspfeile und Assistenzsystem-Warnungen direkt auf die Windschutzscheibe ins Sichtfeld des Fahrers.
Doch allerdings hat die praktische Funktion ihre ganz eigenen Tücken – besonders beim Scheibenaustausch, wenn es um neue Autoteile geht.
Folie für verzerrungsfreie Projektion erforderlich
HUD-kompatible Windschutzscheiben unterscheiden sich grundlegend von herkömmlichen Scheiben. Zwischen den beiden Glaslagen befindet sich eine speziell entwickelte Zwischenfolie, die für eine verzerrungsfreie Projektion sorgt.
„Die optische Präzision muss exakt stimmen“, betont Oliver Stangenberg von Carglass. „Schon kleinste Abweichungen führen zu Verzerrungen in der Projektion und können ein Sicherheitsrisiko darstellen.“
Funktionsprüfung nach dem Austausch unerlässlich
Nach dem Wechsel einer solchen Windschutzscheibe reicht der bloße Einbau nicht aus. Die fehlerfreie Funktion der Projektion muss überprüft werden.
Carglass arbeitet hierfür eng mit dem European Distribution Center in Bilzen und den Glasherstellern zusammen. Zudem werden Technikerinnen und Techniker kontinuierlich in den neuesten Verfahren geschult, um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden.

Head-up-Display – höhere Anforderungen an Werkstätten
HUD-Systeme auf dem Weg zum Standard
Experten gehen davon aus, dass Head-up-Displays in den kommenden Jahren zunehmend zur Serienausstattung werden. Mit der wachsenden Verbreitung der Technologie steigen auch die Anforderungen an Werkstätten.
Fachwissen über die optischen Eigenschaften der Scheiben und die korrekte Kalibrierung der Systeme wird künftig unverzichtbar sein.
Carglass Deutschland
Carglass Deutschland ist Spezialist für die Reparatur und den Neueinbau von Fahrzeugglas. In Deutschland beschäftigt das Unternehmen rund 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon mehr als 2.000 in den deutschlandweit 410 Service-Centern.
Mehr als 200 Mitarbeiter sind im Customer Contact Center (Call-Center) beschäftigt. Die Firma bearbeitet rund 1,4 Millionen an Kundenkontakten pro Jahr und hilft Autofahrern in ganz Deutschland stationär oder unterwegs mit mehr als 170 mobilen Einheiten.
Sierks Media / © Fotos: Symbolbilder, generiert mit Grok von xAI



