Alte Holzmöbel erleben derzeit ein Comeback. Statt Kommoden, Tische oder Stühle aus Massivholz zu entsorgen, entdecken immer mehr Menschen deren Potenzial und restaurieren sie selbst.
Mit etwas handwerklichem Geschick und einer kreativen Gestaltung entstehen individuelle Einzelstücke, die perfekt zum eigenen Wohnstil passen.
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Holzmöbel aufarbeiten: Alte Farbschichten entfernen und neues Leben schenken
Gleichzeitig schont das Aufarbeiten vorhandener Möbel Ressourcen, spart Geld und verlängert die Lebensdauer der Einzelstücke.
Viele ältere Möbel wurden im Laufe der Jahre mehrfach gestrichen oder lackiert. Soll eine neue Farbe aufgetragen oder die natürliche Holzmaserung wieder sichtbar werden, müssen diese Schichten zunächst entfernt werden.
Besonders bei profilierten Möbeln oder mehreren Farbschichten kann ein Abbeizer wie Lack Ab von Molto die Arbeit erleichtern, da auch schwer zugängliche Stellen damit erreichbar sind und kein Schleifstaub entsteht.
Nach der Einwirkzeit werden die gelösten Farbschichten mit einem Spachtel entfernt. Anschließend wird das Holz gründlich gereinigt und vollständig getrocknet.
Risse und Löcher im Holz: Die richtige Vorbereitung vor dem Neuanstrich
Bohrlöcher, Risse, Fugen oder kleinere Ausbrüche sollte man vor dem Neuanstrich sorgfältig schließen. Holzspachtelmassen schaffen eine stabile Grundlage und sorgen für eine ebene Oberfläche.
Nach dem Trocknen lassen sich die reparierten Stellen problemlos schleifen und überstreichen.
Soll die natürliche Holzoptik erhalten bleiben, eignen sich farblich abgestimmte Holzkitte, die sich an unterschiedliche Holzarten anpassen lassen.
Auf Anbieterseiten wie molto.de wird erklärt, welche Produkte für die jeweiligen Arbeitsschritte geeignet sind und wie sie angewendet werden.

Alte Holzmöbel restaurieren – so gelingt das Upcycling-Comeback
Größere Schäden am Möbelstück: Kanten, Ausbrüche und lockere Beschläge
Sind Kanten ausgebrochen oder Holzteile stärker beschädigt, lassen sich diese mit speziellen Reparaturmassen wieder ergänzen und modellieren.
Auch lockere Beschläge können so wieder stabil befestigt werden.
Nach dem Aushärten schleift man die reparierte Stelle und beschichtet sie anschließend wie die übrige Oberfläche.
Möbel lackieren und Finish: Vom glatten Untergrund zum neuen Look
Vor dem Neulackieren lohnt sich ein letzter prüfender Blick. Kleine Unebenheiten oder feine Kratzer lassen sich mit einer Feinspachtelmasse ausgleichen.
Nach erneutem Schleifen entsteht eine glatte Oberfläche für eine Lackbeschichtung. Dann beginnt der kreative Teil. Mit Lacken in Trendfarben oder transparenten Lasuren können Heimwerker den Charakter eines Möbelstücks komplett verändern.
Aus einer dunklen Kommode wird ein heller Scandi-Look, ein alter Küchenschrank erhält mit kräftigen Farben einen modernen Auftritt oder ein Vintage-Tisch behält dank transparenter Beschichtung seine natürliche Holzoptik.
Sierks Media / The Sierks / © Fotos: photographee.eu, de.depositphotos.com / Quelle: djd
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