Der August hält noch ein besonderes Schauspiel für Nachtschwärmer und Hobby-Astronomen bereit: Am 28. August 2026 steht eine partielle Mondfinsternis bevor.
Wer zum richtigen Zeitpunkt in den Himmel schaut, kann beobachten, wie der Erdschatten über die Mondoberfläche wandert und den Vollmond teilweise verdunkelt.
Lesen Sie dazu auch:
➡️ Sonnenfinsternis 2026 – spektakuläres Himmelsschauspiel.
Mondfinsternis am 28. August 2026
Bei einer Mondfinsternis stehen Sonne, Erde und Mond nahezu auf einer Linie. Die Erde schiebt sich dabei zwischen Sonne und Mond, sodass ihr Schatten auf die Mondoberfläche fällt.
Bei der Mondfinsternis am 28. August handelt es sich um eine partielle Mondfinsternis. Anders als bei einer totalen Mondfinsternis verschwindet der Mond also nicht vollständig im Erdschatten. Ein Teil der Mondscheibe bleibt hell erleuchtet.
Warum der Mond rötlich erscheinen kann
Der Begriff „Blutmond“ wird vor allem mit einer totalen Mondfinsternis verbunden. Dabei kann sich der Mond in ein auffälliges Kupferrot bis Dunkelrot verwandeln.
Der Grund dafür ist die Erdatmosphäre: Ein Teil des Sonnenlichts wird durch die Atmosphäre gelenkt und erreicht trotz der Erde zwischen Sonne und Mond noch die Mondoberfläche. Dabei werden vor allem die blauen Lichtanteile stärker gestreut. Rötliches Licht kann dagegen den Mond erreichen.
Bei einer partiellen Mondfinsternis kann deshalb ebenfalls ein rötlicher oder kupferfarbener Bereich sichtbar werden – abhängig davon, welcher Teil des Mondes gerade durch den Erdschatten wandert.

Blutmond im August – neues Himmelsspektakel?
Wo ist die Mondfinsternis zu sehen?
Ob das Himmelsspektakel tatsächlich beobachtet werden kann, hängt vom eigenen Standort und insbesondere von den lokalen Zeiten für Mondaufgang und die einzelnen Phasen der Finsternis ab.
Am besten eignet sich ein Standort mit möglichst freier Sicht zum Horizont und wenig künstlichem Licht. Städte und hell beleuchtete Straßen sind deshalb nicht unbedingt die erste Wahl.
Wer einen guten Aussichtspunkt außerhalb größerer Ortschaften findet, hat häufig die besseren Bedingungen.
So wird die Mondfinsternis zum Fotomotiv
Für die Beobachtung braucht es kein Teleskop. Der Mond ist mit bloßem Auge problemlos zu sehen. Ein Fernglas kann allerdings zusätzliche Details sichtbar machen.
Auch mit einem Smartphone lassen sich interessante Aufnahmen erzielen. Dabei hilft es, das Gerät möglichst ruhig zu halten oder auf einem Stativ zu befestigen. Wer eine Kamera mit Teleobjektiv besitzt, kann deutlich mehr Details der Mondoberfläche einfangen.
Besonders reizvoll sind Aufnahmen, bei denen der Mond gemeinsam mit einer markanten Landschaft, einem Gebäude oder einer Silhouette im Vordergrund fotografiert wird.
Ein Blick nach oben lohnt sich
Die partielle Mondfinsternis am 28. August 2026 ist ein guter Anlass, den Abend einmal nicht vor dem Bildschirm zu verbringen, sondern den Blick nach oben zu richten.
Ob tatsächlich ein spektakulärer „Blutmond“ zu sehen sein wird, hängt von der jeweiligen Phase der Finsternis und den Beobachtungsbedingungen ab. Sicher ist aber: Der Erdschatten auf dem Mond ist eines der faszinierendsten natürlichen Schauspiele am Nachthimmel.
Wer das Ereignis beobachten möchte, sollte sich deshalb rechtzeitig über die genauen Zeiten der Mondfinsternis am eigenen Standort informieren und einen möglichst freien Blick auf den Himmel suchen.
Sierks Media / The Sierks / © Fotos: I_g0rZh, de.depositphotos.com
➡️ Gefällt Ihnen?
👍 Online folgen:
Facebook |
Instagram |
LinkedIn |
Flipboard |
Pinterest |
Twitter
Seit Jahren vertrauen uns unzählige Menschen und nutzen unsere Online-Magazine.
The Sierks (Sierks Media) hat keine millionenschweren Eigentümer - und dennoch bieten wir alle Inhalte kostenlos an.
Wenn Ihnen unsere Arbeit gefällt, freuen wir uns über Ihre Unterstützung - egal ob klein oder groß.
Redaktion unterstützen und The Sierks einen ausgeben...



