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MPixx – Madeleine Genßler sagt, wie Autos auf Fotos wirken

MPixx - Madeleine Genßler sagt, wie Autos auf Fotos wirken

Aufwendig umgebaut, stundenlang gepflegt und voller Charakter – trotzdem wirkt das fertige Foto irgendwie flach.

Wer sein Fahrzeug auf Social Media präsentiert, kennt das Problem: Selbst außergewöhnliche Automobile gehen in der Masse schnell unter.


Fotografin Madeleine Genßler von MPixx erklärt nun, was professionelle Autofotografie von schnellen Handysnaps unterscheidet.

Fahrzeug zieht Blicke – Foto nicht

Für viele Autobesitzer ist ihr Fahrzeug ein persönliches Projekt. Jede Felge, jede Folie und jedes Bauteil ist eine bewusste Entscheidung. Umso frustrierender ist es, wenn all das auf Bildern nicht rüberkommt. Lack und Linien wirken stumpf, Details verschwinden, der Charakter bleibt unsichtbar.

„Wenn ein Fahrzeug auf Fotos nicht stark wirkt, bleibt auch die ganze Leidenschaft hinter einem Umbau für andere nahezu unsichtbar“, sagt Madeleine Genßler, Fotografin und Gründerin von MPixx.

Sie hat sich auf hochwertige Fahrzeugfotografie spezialisiert und weiß: Eine teure Kamera allein löst das Problem nicht.

Erst Konzept, dann Auslöser

Bevor überhaupt eine Aufnahme entsteht, stellt sich eine entscheidende Frage: Wofür sollen die Bilder genutzt werden? Social Media funktioniert anders als Print. Ein Tuning-Magazin braucht andere Bilder als ein privater Instagram-Account.

Auch die gewünschte Wirkung muss vorab klar sein. Soll das Auto kraftvoll und dynamisch erscheinen? Reduziert und elegant? Oder stehen bestimmte technische Details im Vordergrund?

„Wer nicht weiß, wofür ein Bild genutzt wird, kann es auch nicht gezielt gestalten“, erklärt Genßler. Konzept, Perspektive, Umgebung und Licht lassen sich erst dann sinnvoll aufeinander abstimmen.

Madeleine Genßler, MPixx

Madeleine Genßler, MPixx

Location ist keine Nebensache

Wo ein Auto fotografiert wird, entscheidet stark darüber, wie es wirkt. Eine moderne Glasfassade gibt einem Sportwagen etwas Futuristisches. Eine alte Industrieanlage erzeugt Kontrast und Rauheit.

Urbane Kulissen aus Beton und Graffiti transportieren Streetstyle – reduzierte Naturkulissen lassen das Fahrzeug für sich sprechen. Die Regel dabei: Location und Fahrzeug müssen zusammenpassen. Die Umgebung ist Bühne, kein Zufall.

„Sie beeinflusst, wie ein Fahrzeug wahrgenommen wird und welche Stimmung ein Bild transportiert“, sagt Madeleine Genßler. Wer die Location bewusst wählt, hat schon vor dem ersten Foto eine klare Bildwirkung im Kopf.

Licht macht den Unterschied

Kein Element hat mehr Einfluss auf die Wirkung eines Autofotos als das Licht. Direktes Tageslicht betont Strukturen und Konturen. Nachtaufnahmen mit gezielt eingesetztem Kunstlicht wie Blitze, Leuchtstäbe und Neonquellen schaffen Tiefe und Drama.

Auch vermeintlich schlechtes Wetter bietet Möglichkeiten: Regen erzeugt Spiegelungen auf nassem Asphalt, Nebel gibt dem Bild Stimmung, diffuses Licht in der Dämmerung wirkt ruhig und atmosphärisch.

„Wer lernt, mit unterschiedlichen Lichtstimmungen zu arbeiten, kann aus nahezu jeder Situation eine spannende Aufnahme entwickeln“, meint die Fotografin.

Perspektive und Nachbearbeitung

Ungewöhnliche Blickwinkel machen Linien interessanter und verleihen einem Auto mehr Dynamik. Bewusst gewählte Perspektiven heben Details hervor, die sonst untergehen.

Kreative Effekte wie Rauch, Spiegelungen oder leichte Bewegungsunschärfen können zusätzliche Tiefe und Ausdruck erzeugen – solange sie das Fahrzeug unterstützen und nicht übertönen.

Die Nachbearbeitung ist der letzte Schritt, aber kein kreativer Freifahrtschein. Es geht darum, herauszuarbeiten, was bereits vorhanden ist. Linien schärfen, Oberflächen betonen und Stimmung verstärken.

„Nachbearbeitung bedeutet für mich nicht, ein Fahrzeug zu verändern, sondern seine Wirkung sichtbar zu machen“, stellt Madeleine Genßler klar.

Leidenschaft verdient starke Bilder

Wer sein Auto mit viel Zeit, Geld und Herzblut aufgebaut hat, sollte Fotos haben, die das auch zeigen.

Wenn Konzept, Vorbereitung, Location, Licht und Bildgestaltung zusammenpassen, entsteht mehr als eine Dokumentation – es entsteht ein Bild, das den Charakter eines Fahrzeugs wirklich transportiert.

Für Auto-Enthusiasten, Tuning-Fans und Content Creator macht dieser Unterschied viel aus – nicht nur für die Reichweite auf Social Media, sondern auch dafür, wie das eigene Fahrzeug als Ausdruck von Stil und Persönlichkeit wahrgenommen wird…

Weitere Informationen zu Mpixx und Madeleine Genßler finden Interessierte online sowie aktuell auch im Web unter mpixx.de.

Sierks Media / © Fotos: MPixx GmbH

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