Der Innenraum ist ausgekühlt, die Scheiben sind vereist und beschlagen von innen sofort, wenn man einsteigt: Für viele Autofahrer beginnt ein kalter Morgen im Winter mit Kratzen und Frieren.
Dabei geht es auch anders, nämlich zeitsparender und bequemer. Eine Standheizung wärmt Motor und Innenraum vor und taut alle Scheiben frei, bevor man überhaupt zum Auto geht.
Die Nachrüstung ist dabei heutzutage in nahezu jedem Fahrzeug möglich.
Freie Sicht ab dem ersten Meter
Wer unter der Laterne oder auf dem Parkplatz des Arbeitgebers parkt, weiß, wie lästig Eiskratzen ist. So mancher begnügt sich dann mit einem Guckloch in der Frontscheibe und gefährdet so sich und andere. Eine Standheizung sorgt für freie Rundumsicht, weil sie zur programmierten Zeit die Scheiben abtaut und zusätzlich die Luft im Innenraum entfeuchtet.
Ein Beschlagen wird somit wirksam verhindert, die Sicherheit am Steuer bei frostigen Bedingungen deutlich gesteigert. Bei größeren Familien-Vans und SUV-Fahrzeugen erspart eine Standheizung zudem so manche Turnübung, denn große Scheiben sind mit dem Eiskratzer oft nur schwer zu erreichen.
Nicht zu vergessen sind Wetterkapriolen wie ergiebige Schneefälle oder lang anhaltende Kältewellen, die aufgrund des Klimawandels eher mehr werden dürften. Eine Standheizung lässt sich in nahezu jedem Pkw nachrüsten. Kompakte Anlagen wie die Thermo Top Evo Smart von Webasto finden auch bei engem Bauraum ausreichend Platz.
Steuerung aus der Ferne
Die Steuerung erfolgt ganz nach Wunsch per Funkfernbedienung, App oder direkt im Fahrzeug, diese Möglichkeiten lassen sich auch kombinieren.

Standheizungen – mehr Wärme und Sicherheit
Besonders Familien profitieren von dem Extra an Sicherheit und Komfort. Im vorgewärmten Auto können Kinder ohne dicke Winterjacke angeschnallt werden. Das ist sicherer, weil der Gurt dann besser am Körper anliegt.
Pendler sparen wertvolle Zeit, und Sportler müssen nach dem Training nicht verschwitzt in einem eiskalten Auto sitzen.
Entspannter Start für Pendler
Auch der Motor wird geschont: Der Antrieb erreicht schneller seine Betriebstemperatur, und der verschleißträchtige Kaltstart entfällt. Die Nachrüstung einer Standheizung ist unkompliziert, gehört aber in die Hände von Profis.
Schließlich wird das Gerät an Kraftstoff-, Kühlwasser- und Lüftungssystem sowie an die Fahrzeugelektronik angeschlossen. Fachbetriebe arbeiten nach den Vorgaben der Hersteller und stellen sicher, dass alles zuverlässig funktioniert.
Unter webasto.com etwa lassen sich Einbaupartner in der Nähe finden. Noch ein Tipp: Die Fahrzeit nach dem Freitauen sollte mindestens der Heizzeit entsprechen, um die Fahrzeugbatterie wieder ausreichend nachzuladen.
Sierks Media / The Sierks / © Fotos: NewAfrica (1), Amaviael (1), de.depositphotos.com / Quelle: djd
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