Der Jahreswechsel ist kaum vorbei, da sind sie wieder da: die großen Pläne für ein neues, besseres Ich. Bewaffnet mit frischem Kalender und neuem Optimismus nehmen wir uns vor, ab sofort alles richtig zu machen.
Mehr Sport, gesünder essen, Geld sparen, bessere Beziehungen pflegen und nebenbei noch persönlich wachsen – am besten gleichzeitig und ohne großen Aufwand.
Was sind Neujahsrvorsätze?
Neujahrsvorsätze sind persönliche Ziele oder Verhaltensänderungen, die sich Menschen zum Jahreswechsel vornehmen, um ihr Leben im neuen Jahr in irgendeiner Form zu verbessern.
Typisch sind Vorsätze rund um Gesundheit, Finanzen, Beziehungen und persönliches Wachstum, etwa mehr Sport treiben, gesünder essen, Geld sparen oder sich mehr Zeit für Familie und Freunde zu nehmen.
Joggen ab Februar
Die Themen sind dabei jedes Jahr erstaunlich ähnlich. Gesundheit steht ganz oben auf der Liste, dicht gefolgt von Finanzen, Beziehungen und Selbstoptimierung.
Wir wollen joggen gehen (spätestens ab Februar), weniger Zucker essen (außer Schokolade), endlich sparen (nachdem alle Rechnungen bezahlt sind) und mehr Zeit für Familie und Freunde haben – idealerweise zwischen Job, Haushalt und Serienmarathon.

Warum aus Neujahrsvorsätzen oft nichts wird
Probleme ab Januar
Das Problem beginnt meist schon in der zweiten Januarwoche. Der Körper ist noch im Winterschlaf, das Wetter lädt eher zum Deckenhorten als zum Outdoor-Sport ein und das Konto meldet sich mit der freundlichen Erinnerung an Weihnachtsgeschenke und Silvester-Ausgaben.
Der innere Schweinehund, frisch erholt von den Feiertagen, meldet sich pünktlich zurück und übernimmt souverän das Kommando. So werden aus ambitionierten Vorsätzen kleine Ausnahmen, aus kleinen Ausnahmen neue Gewohnheiten – und aus dem Fitnessplan ein theoretisches Konzept.
Bequeme Veränderung
Der Jahreswechsel gilt also als symbolischer Neustart, um alte Gewohnheiten zu hinterfragen und neue Routinen zu etablieren.Am Ende bleibt aber vor allem die Erkenntnis: Der Mensch liebt Veränderung, solange sie bequem ist und keine Snacks verbietet.
Doch keine Sorge: Gescheiterte Vorsätze sind kein Grund zur Panik. Sie gehören zum Jahresanfang wie Feuerwerk und gute Wünsche. Und außerdem gibt es ja immer ein nächstes Jahr. Dann wird alles anders. Wirklich. Ganz bestimmt.
Sierks Media / © Fotos: Sporlab (1), Doğukan Şahin (1), Unsplash



