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Wenn Influencer selbst zu Marken werden

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Influencer sind für deutsche Konsumierende relevante Impulsgeber für Produktempfehlungen aber auch für gesellschaftlich relevante Themen. Für Marketeers ist das keine neue Nachricht.

Neu ist aber – vor allem in Deutschland – dass die Internet-Werbegesichter immer öfter selbst zu Herstellenden werden. Aus Content Creator wird Creator Economy.

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Schon jetzt vertrauen 12 Prozent der Deutschen den Produkten ihrer Lieblingsinfluencer mehr als denen herkömmlicher Marken.

Das zeigt die aktuelle Konsumentenbefragung „Age of Relevance“ des Münchner Startups namens „XPay“ unter mehr als 2.000 Deutschen.

„Influencer besitzen bereits etwas, das sich Unternehmen mühsam erarbeiten und erhalten müssen: Vertrauen und eine Beziehung auf Augenhöhe zu ihren Fans. Dieses Kapital nutzen sie verstärkt, um ihre eigenen Produktlinien umzusetzen“, sagt Denis Raskopoljac, CEO und Gründer des FinTech-Startups „XPay“.

Rund ein Viertel der Deutschen folgt regelmäßig mindestens fünf Influencern. Fast jede fünfte Person hat schon mindestens einmal Eigenprodukte eines Influencers gekauft.

Bei den 18- bis 35-Jährigen sind es noch deutlich mehr. Hier folgen mehr als 40 Prozent regelmäßig einer Handvoll Influencern und fast ein Drittel sind bereits Abnehmende von deren eigenen Produkten.

Das Marktpotenzial für die Zukunft also ist groß: Über alle Altersgruppen hinweg besteht eine große Bereitschaft, künftig bei Influencern einzukaufen.

Für immer mehr Influencer ist die eigene Produktlinie ein Weg, die aufgebaute Reichweite auch über den Content hinaus nutzbar zu machen.

Wenn Influencer selbst zu Marken werden

Denis Raskopoljac: „Mussten Influencer sich bisher mit täglich neuem Content ‚verkaufen‘, um bei ihren Fans relevant zu bleiben, können sie die aufgebaute Reichweite jetzt für ihre eigenen Produkte nutzen.“

Was die Internet-Stars beim Launch eines eigenen Modelabels oder gar einer eigenen Fastfood-Kette – wie zuletzt der US-amerikanische Influencer MrBeast – konventionellen Unternehmen voraushaben, ist die Nähe zu ihren Fans.

„XPays“ White Label Offering bietet Influencern und Marken die Möglichkeit, mit eigenen gebrandeten Debitkarten ihren Fans noch näher zu sein.

Was bisher aufgrund komplexer Prozesse und Compliance-Vorgaben nur Marken-Giganten wie Lufthansa, Amazon oder Ikea vorbehalten war, macht „XPay“ auch für kleine Unternehmen oder persönliche Brands zugänglich.

Das sind gebrandete Zahlungsmittel, die den gesamten Markenkosmos beinhalten und ihren Nutzenden individuelle Benefits bieten. So können Influencer die Lebenswelt ihrer Follower durchdringen und in Alltagssituationen erlebbar und dadurch relevant werden.

Das FinTech versteht sich als Markenbooster, weil es bestehende Fanbeziehungen verstärkt und in neue Lebensbereiche ausweitet. „Wir heben die vertrauensvolle Beziehung zwischen Marke und Fan auf ein neues Level”, konstatiert Raskopoljac.

Weitere Informationen finden Interessierte online sowie aktuell unter xpay.de.

© Fotos: Austin Distel, Unsplash

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