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Die Grundprinzipien der Website-Usability

Die Grundprinzipien der Website-Usability

Das Angebot unterschiedlicher Webseiten ist riesig. Darunter gibt es solche, auf denen man sich sofort zurechtfindet, aber auch andere, die eher einem Labyrinth gleichen.

Um ans Ziel zu gelangen, muss man sich erst mühsam durch Unterseiten klicken – für die Nutzer eine frustrierende Angelegenheit.

Schaut man sich preisgekrönte Webseiten an, fällt eins sofort auf: Ihre Struktur ist simpel und sie sind leicht zu bedienen.

Um eine optisch ansprechende Webseite wie auch intuitive Nutzung zu erreichen, empfehlen die Webdesign-Experten von 99designs von Vistaprint, sich an die fünf Grundprinzipien der Website-Usability zu halten.

1. Zugänglichkeit

Die Zugänglichkeit beschreibt, wie leicht es ist, auf eine Website zuzugreifen. Sie hängt unter anderem von der verwendeten Webhosting-Plattform ab und davon, wie kompatibel sie mit den Geräten der Nutzer ist, von denen sie auf die Seite zugreifen.

2. Übersichtlichkeit

Übersichtlichkeit ist der Kern der Website-Usability. User, die eine Website besuchen, haben ein bestimmtes Ziel im Sinn.

Lenkt das Design einer Webseite die Besucher ab oder verwirrt es sie sogar, werden sie entweder länger brauchen, um zu finden, was sie suchen, oder aber sie vergessen ihr ursprüngliches Ziel und verlassen die Seite.

3. Verständnis

Verständnis beschreibt den Lernprozess eines Nutzers, wenn er eine neue Seite besucht. Man schaut sich jede Seite erst einmal ein paar Sekunden an, bis man sich mit der Navigation vertraut gemacht hat und mit der Struktur umgehen kann.

Die Grundprinzipien der Website-Usability

Der Großteil der Nutzer wird – nachdem er in den Unterseiten abgetaucht ist – zur Startseite zurückkehren wollen. Dafür halten die meisten in der oberen linken Ecke nach einem Logo Ausschau.

Hat eine Webseite eine andere Struktur, brauchen die User etwas länger, um zu verstehen, wie sie zurück zur Startseite gelangen. Soll beim Design die Usability im Mittelpunkt stehen, sollte es das Ziel sein, die Lernkurve so flach wie möglich zu halten.

4. Glaubwürdigkeit

Selbst wenn User problemlos die gesuchten Inhalte oder Funktionen finden, wird ihnen eine Webseite nichts nutzen, wenn sie nicht vertrauenswürdig ist.

Es gibt viele Wege, um Glaubwürdigkeit mittels Webdesign zu demonstrieren. Eine so einfache wie auch naheliegende Option ist es, transparent zu kommunizieren, worum es bei einem Unternehmen geht und welche Ziele es hat.

5. Relevanz

Bei diesem Punkt handelt es sich wahrscheinlich um das komplexeste Problem der Website-Usability, weil es hier darum geht, ob neben dem Design auch der Content, den die Kunden zu sehen bekommen, ansprechend ist.

Um solche Inhalte zu kreieren, ist es erforderlich, sorgfältig zu definieren, wer die avisierte Zielgruppe ist. Weiß man, was sie will, kann man sich darauf einstellen und mit dem eigenen Webangebot ihren Wünschen und Anforderungen bestmöglich entsprechen.

„Auch wenn es auf den ersten Blick den Eindruck macht, als ob diese Punkte leicht zu erfüllen wären, zeigen sich in der Praxis schnell erste Schwierigkeiten. Was technisch sinnvoll ist, muss nicht immer auch dem eigenen Geschmack entsprechen“, gibt Kathrin Düring, Managing Director Europe bei 99designs von Vistaprint, zu bedenken.

Sie meint abschließend: „Bei allen Features und Designs sollte man daran denken, dass der Köder in erster Linie dem Fisch und nicht dem Angler schmecken muss.“

© Fotos: Ben Kolde (1), Le Buzz (1), Unsplash

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