Gelesen: Der Coronablues

Gelesen: Der Coronablues

Man kann einfach warten, bis die Corona-Maßnahmen endlich ein Ende haben. „Doch warum dabei so viel wertvolle Zeit verschenken“, fragt Viola Möbius.

Die Edutainerin, Speakerin und Autorin plädiert für ein „Raus aus dem Coronablues“. In ihrem neuen E-Book mit eben diesem Titel zeigt sie, wie es geht. Jetzt, sofort, in kleinen Schritten – und problemlos auch bei den aktuellen Beschränkungen.

Möbius hält sich nicht lang mit der neuen oder alten Normalität auf. Kein Tag könne irgendwo gespeichert und später abgerufen werden. Es gelte daher, völlig unabhängig von den aktuellen Bedingungen sein Leben in die Hand zu nehmen – und es einfach zu leben.

Nicht irgendwie natürlich, sondern voller Enthusiasmus, mit Optimismus und mit Neugier. Damit das gelingt, beschreibt die Hamburgerin einige „Dehnübungen“ fürs Gehirn, denn „leider hängen wir zu oft in unguten Gewohnheiten fest“.

 

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Diese durch neue, aufmunternde, inspirierende Gewohnheiten zu ersetzen, ist das Kernthema des Ratgebers, der auf nur knapp 50 Seiten genug unterbringt, um wirkliche Änderungen anzustoßen. Viola Möbius gibt dafür leicht umsetzbare, sehr konkrete Tipps.

So manche davon mögen die Leserin oder den Leser an die eigene Kindheit erinnern. Zum Beispiel macht Möbius klar, wie wertvoll ein Stundenplan ist, obwohl den viele seit ihrer Schulzeit nicht mehr in der Hand hatten.

Oder das gemeinsame Kochen. Oder auch eine konzertierte Aktion zum Singen aller in einem Mietshaus. Man solle nicht auf die eine Mega-Idee warten, die ohnehin meist nicht komme, sondern morgen oder besser noch heute damit beginnen, Langeweile und Angepasstheit durch Freude und Optimismus zu ersetzen.

Viola Möbius | Raus aus dem Coronablues 2,99 Euro | ASIN B08W5F72C3
Viola Möbius | Raus aus dem Coronablues
2,99 Euro | ASIN B08W5F72C3

All das vermittelt die Autorin mit einer Begeisterung, die sich in jedem Satz widerspiegelt. Und jede Menge Wissen gibt es obendrein – etwa, dass beim Singen das Areal im Gehirn ausgeschaltet sei, das Angst produzieren könne.

„Jetzt zu leben, ist eben nicht nur möglich, sondern viel simpler, als sich das viele vorstellen“, macht Viola Möbius neuen Mut auf den Abschied vom Coronablues.

Das erste Geld fürs Schreiben bekam Viola Möbius vom TV, indem sie Ideenskripts für Drehbücher schrieb. 2005 erschien ihr erster Krimi, der als „Hamburgs schärfster Thriller“ ausgezeichnet wurde.

Mittlerweile hat sie mehr als 15 Bücher und E-Books veröffentlicht und ihren eigenen Verlag gegründet.

© Fotos: Nick Bolton, Unsplash (1), Viola Möbius Verlag (1)

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Ich schreibe und berate seit 1998.

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