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Gelesen: Die Roboter kommen

Gelesen: Die Roboter kommen

Roboter werden künftig in unserem Alltag so selbstverständlich werden, wie wir heute unser Smartphone nutzen. So lautet die These des neuen Buches „Roboter im Alltag – Maschinen (beinahe) wie Menschen“, das im Verlag namens Diplomatic Council erschienen ist.

Der Autor Andreas Dripke sagt: „Kaum jemand kann sich heute ein Leben ohne Smartphone vorstellen – bei Robotern wird es künftig genauso sein.“

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Im Buch wird ein weiter Bogen geschlagen von Saugrobotern, die heute schon in vielen Haushalten für Sauberkeit sorgen, über Roboterhunde, wie sie beispielsweise beim jüngsten Großbrand in Essen zur Gebäudeinspektion zum Einsatz kamen, bis hin zu Humanoiden, also Robotern, die Menschen nachempfunden sind.

Die Prognose: Ab 2026 sollen Haushaltsroboter allmählich in das Smart Home den Einzug halten. Als erster Vorläufer gilt der Heimroboter Astro von Amazon, der wie ein Saugroboter mit aufmontiertem Bildschirm und ausfahrbarer Teleskopkamera aussieht.

Der vorläufig nur in den USA erhältliche Home Robot zielt mit einem Preis von 1.500 Dollar auf den Verbrauchermarkt. Als weiteren Indikator für den aufziehenden Markt der Heimroboter wird die Vorankündigung des Tesla Bot durch Elon Musk gewertet.

In dem Buch wird zudem die Erwartung geäußert, dass Samsung, Xiaomi und letztendlich auch Apple in einigen Jahren in den Markt der Alltagsroboter einsteigen werden.

Gelesen: Die Roboter kommen

Andreas Dripke
Roboter im Alltag – Maschinen (beinahe) wie Menschen
176 Seiten | 14,99 Euro
ISBN 978-3-947818-71-6

Wie weit fortgeschritten die Entwicklung der Humanoiden bereits ist, verdeutlicht nach Ansicht des Autors am besten das jüngste Modell Atlas von Boston Dynamics.

Eine kurzfristig größere Verbreitung sagt der Autor indes dem ebenfalls von Boston Dynamics entwickelten Roboterhund Spot voraus – allerdings nicht als Haustier, sondern im professionellen Einsatz.

Polizei und Sicherheitsfirmen setzen den mechanischen Vierbeiner immer häufiger als ferngesteuerten Wachhund oder als Vorhut bei unklarer Sicherheitslage ein. Testeinsätze des Robohundes bei der französischen Armee zeigten allerdings auch die „dunkle Seite“ der neuen Robotertechnik auf, regt der Autor an vielen Stellen im Buch zum Nachdenken an.

Dabei werden auch die – bisher vergeblichen – Bemühungen der Vereinten Nationen beleuchtet, autonome Waffen, also „Killerroboter“, verbieten zu lassen.

Das Buch kommt mit einem sehr umfangreichen Content zum Thema und ist sehr interessant zu lesen.

© Fotos: Yuyeung Lau, Unsplash (1), Diplomatic Council (1)

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